Die Räuber in der Grethelmark

Die Räuber in der Grethelmark

Die Strafen, die laut der Bambergischen Halsgerichtsordnung, Mördern und Raubmördern drohten: Rädern und Enthauptung. Viele Mitglieder der Bande des berühmt-berüchtigen Fürsten-Caspars ließen auf diese Art ihr Leben.

„Wer sich vor Henken, Köpfen und Rädern nicht scheut, der komme zu uns, wir brauchen noch Leut‘. In der Grethelmark kommen wir zusammen!“‚, so war es auf einem Flugblatt zu lesen, das Mitte des 18. Jahrhunderts in Bamberg auftauchte. Die Grethelmark ist ein großes zusammenhängendes Waldstück, das sich nördlich der Aisch von Höchstadt bis Hallerndorf erstreckt. Dieses unwegsame Waldstück bot zahlreichen Räubern, Bettlern und Ausgestoßenen Zuflucht und Rückzugsort. Zu den berühmtesten Banden des 18. Jahrhunderts gehörte die des Johann Caspar Neubauer vulgo Fürstencaspar. Zeitweise gehörten mehr als 230 Personen zur Bande: Männer, Frauen und Kinder jeden Alters, eine bunt zusammengewürfelte Schar. Die Bande operierte viele Jahre lang sehr erfolgreich bis die Häscher die einzelnen Mitglieder dann doch erwischten. Die Tour geht der Ursache für das Bandenwesen im 18. Jahrhundert auf den Grund und erläutert das Erfolgsrezept des Fürstencaspars. Aber auch die Räuberromantik kommt nicht zu kurz.

Treffpunkt: Kirche St. Laurentius Aisch Hauptstraße 12, 91325 Adelsdorf OT Aisch

Kosten: € 8,-

Termine:  15. Juli 2018, 30. September 2018 jeweils 15.00 Uhr

Termine für Ihre Gruppe sind jederzeit zum Wunschtermin buchbar!

Gruppen bis ca. 25 Personen pauschal € 80,-