Diebe, Mörder, arme Sünder in Höchstadt

Wartete laut Bambergischer Halsgerichtsordnung auf Diebe und Mörder, kleine Gauner und große Verbrechen: Galgen, Rad, Schwert und andere Unannehmlichkeiten.

Diebe, Mörder, arme Sünder – Auf den Spuren frühneuzeitlicher Gerichtsbarkeit

Die Bewohner des Städtchens Höchstadt an der Aisch galten seit jeher als gottesfürchtig und fromm. Wenig erfährt man in den Chroniken über die dunklen Seiten Höchstadts. Gab es die nicht? Wer hat in Höchstadt gemordet, gestohlen und Unzucht getrieben? Welche Strafen drohten für diese Taten, wer hat sie vollstreckt und wo ist das passiert? Begeben Sie sich mit auf Spurensuche nach kleinen Gaunern, großen Verbrechern, armen Kindsmörderinnen und streitlustigen Zechern und verfolgen Sie den Weg der „armen Sünder“ durch die Stadt.

Dauer: ca. 90 Minuten

Treffpunkt: Brunnen auf dem Marktplatz, 91315 Höchstadt/Aisch

Kosten: € 6,-

Termine: 28. September 2018, 1. März 2019, 5. Juli 2019, 6. September 2019, jeweils  um 20.00 Uhr

Termine für Einzel- und Gruppenführungen sind jederzeit zum Wunschtermin buchbar!

Gruppen bis ca. 25 Personen pauschal € 60,-

Scharfzüngige Frauen steckte man in Mittelalter und früher Neuzeit in die sogenannte Schandgeige und stellte sie öffentlich aus.