Die Räuber in der Grethelmark – Erlebniswanderung für Familien

Die Strafen, die laut der Bambergischen Halsgerichtsordnung, Mördern und Raubmördern drohten: Rädern und Enthauptung. Viele Mitglieder der Bande des berühmt-berüchtigen Fürsten-Caspars ließen auf diese Art ihr Leben.

„Wer sich vor Henken, Köpfen und Rädern nicht scheut, der komme zu uns, wir brauchen noch Leut‘. In der Grethelmark kommen wir zusammen!“‚, so war es auf einem Flugblatt zu lesen, das Mitte des 18. Jahrhunderts in Bamberg auftauchte. Die Grethelmark ist ein großes zusammenhängendes Waldstück, das sich nördlich der Aisch von Höchstadt bis Hallerndorf erstreckt. Dieses unwegsame Waldstück bot zahlreichen Räubern, Bettlern und Ausgestoßenen Zuflucht und Rückzugsort. Zu den berühmtesten Banden des 18. Jahrhunderts gehörte die des Johann Caspar Neubauer vulgo Fürstencaspar. Zeitweise gehörten mehr als 230 Personen zu seiner Bande. Die Tour durch die Grethelmark geht dem Bandenwesen im 18. Jahrhundert auf den Grund und erläutert das Erfolgsrezept des Fürstencaspars. Aber auch die Räuberromantik kommt nicht zu kurz.

Termine:  Karfreitag, 15. April, 12. Juni, 14. August, 9. Oktober, jeweils um 14.00 Uhr

Start/Ende: Spielplatz in 91315 Höchstadt OT Förtschwind

Dauer: ca. 4 Stunden

Kosten: € 12,-  Erwachsene, € 8,-  Kinder € 30,-  Familie 

Termine für Ihre Gruppe sind jederzeit zum Wunschtermin buchbar!